Entstehung

Der Lebenslauf unseres Getränke­handels ist geprägt durch einige wichtige und notwendige Stationen! Die erfolgreiche Weiterent­wicklung seit der Gründung bis heute erfüllt uns mit Freude und gibt Energie für eine aussichtreiche Zukunft.

Geschichte

Nach der Rückkehr von einem längeren Arbeitsaufenthalt in Amerika (Sulzer) waren Hilkka und Erich Kurth-Arffman sehr motiviert, zur „normalen“ Arbeit noch eine zusätzliche  Herausforderung anzu­nehmen. Zum gleichen Zeitpunkt hatte der Attiswiler Ernst Lüdi seinen privaten Getränkehandel eingestellt. War das die gesuchte Chance?  Nach sorgfältigen Abklärungen machte man sich an die Planung und leitete die notwendigen Schritte ein.

September 1992

Bewilligung: Gesuch um Erteilung eines Patentes für den Handel mit alkoholischen Getränken / Patent R mit Hauslieferdiest. Start: Eröffnung des Getränkehandels an der Jurastrasse 6 in Attiswil (heutiger Standort)

September 1994

Umwandlung der Firma in Getränkehandel Wybrunne

Oktober 2000

Eintrag ins Handelsregister

Juni 2009

Umbenennung und Gründung der Getränkehandel Wybrunne GmbH

Aktuell

Bereits seit 20 Jahren ist unser „Wybrunne-Fescht“ Tradition. Immer Mitte September trifft sich die interessierte Kundschaft zu dieser grossen, vielschichtigen Sonderausstellung in der Mehrzweckhalle Attiswil.

 

Sagenhaftes zur Flurbezeichnung Wybrunne

Bezugsquelle: „Flueblüemli und Aarechisle“. Sagen und Müschterli us de Ämter Wangen und Aarwangen, zusammengetragen durch Elisabeth Pfluger

Der guet Wybrunne  (Attiswil, Flumenthal, Hubersdorf)

Z Attiswil vo der Höllflue här chund s Rohrbächli. Es fliesst durs Wältsch­moos und mündet denn obehar Attiswil id Siggere. Kei Mönsch seit em aber Rohrbächli. Alls bruucht si Übername: Wybrunne. Wies zu däm choo isch, verzellt jeden Attiswiler chli angerisch.

Eis Müsterli goht esoo:
Bi der Siggerebrugg, wos eso stotzig durab und ähnefür wider hoger­uuf goht, hei d Wyfuerme inanger albe der Vorspann gmacht und gnieted. Si denn alli Ross wider a ihri Fuerwärch gspanned gsi, so hed me se ghabered. Derby hei au d Fuerme chöne verschnuufe und ad Würze schütte. Für as Gsüff z choo, hed men eifach eis vo de Fässer abohred. Nochedee hei d Fuermen usem Bächli näbedraa klare Wy gschöpft und das Fass wider noogfüllt. Drum hed das Bächli der Name Wybrunne überchoo.

Es zwöits Müsterli goht esoo:
Früener isch albe der Burgunder und Elsiswy allen uf der Achs dur eusi Gäged transpoliiert worde. Es isch denn gsi, wie hüt mid de Schofföre: die Donnere hei gnau gwüsst, wo as me für weeni Gäld am beste chönn verchöstiged wärde und im weichste Bett nächtige. Esoo nes Lieblingsloschy vode Wyfuerme isch bim Zumsteihans im Leue z’Attiswil gsi. Das hed bsungers de Nachtbuebe von Attiswil i Chroom passt. Die hie albe nes Fass abohred, und es Strauhälmli dry gsteckt. De hei si use­gsüggeled und wohlgläbt a därn Wybrunne. As niemer öppis merki, hei si denn Wasser usern Rohrbächli gschöpft und durs Spund­loch ine der Inhalt vom Fass tauft. Das hed em Rohrbächli der Name Wybrunne ytreit.

Übrigens: „Geschichten“ mit gepanschtem Wein gab es beim  Getränkehandel Wybrunne natürlich nie!